Mit diesem Blogbeitrag entführe ich euch in unseren Weihnachtsabend inklusive Menükarte, Tischdeko und Weihnachtsdinner!

Weihnachten hatte immer etwas magisches, als ich noch ein Kind war. Schon beim Aufwachen war ich aufgeregt, wie heuer wohl der Christbaum aussehen wird und was ich wohl für Geschenke bekommen würde. Der obligatorische Brief am Fensterbrett vorab hat natürlich auch nicht gefehlt. Mein Vater fuhr mit meiner Schwester und mir am Nachmittag meistens in die Stadt, während meine Mutter alles für den Abend vorbereitet hat. Die Wohnzimmertür wurde dann zugesperrt. Zu Essen gab es damals immer Schweinsbraten mit Waldviertler Knödel (das sind die mit Vorschussmehl und wo man die Kartoffeln roh reibt). Darauf haben wir uns immer das ganze Jahr über gefreut! Danach klingelte das Glöckchen – das Zeichen für meine Schwester und mich, dass endlich das Christkind da war und wir ins Wohnzimmer dürfen.

 

Mit den Jahren hat Weihnachten nur gering an Glanz verloren. Der Christbaum wird schon einen Tag vor Weihnachten aufgeputzt und seit ich meine Liebe zum Kochen und Backen entdeckt habe, koche ich für meine ganze Family ein großes Weihnachtsdinner. Danach gibt’s die Bescherung, wo ich (damals wie heute) „Stille Nacht, Heilige Nacht“ am Klavier spiele, das Licht gedimmt und der Christbaum bestaunt wird.

 

 

Menükarte

Die Menükarte habe ich heuer selbst gebastelt. Als Inspirationsquelle war mir Pinterest eine große Hilfe. In einem Bastelgeschäft habe ich Tonpapier in den Farben crème, hellgrün und dunkelgrün sowie einen Goldstift gekauft. Bei Depot gab’s goldene Sterne, die ich nur aufkleben musste. Die Sternschnuppen habe ich aus goldenem Tonpapier, das ich in meinem alten Kinderzimmer gefunden habe, ausgeschnitten. Die Menüabfolge habe ich auf weißem Kopierpapier ausgedruckt und das rote Dekoband ist von Depot.

 

Menükarte

Menükarte

 

Menükarte

Menükarte

 

Menükarte

Menükarte

Tischdekoration

Die Grundfarben der Tischdekoration waren heuer weiß/silber und rot und grün, deshalb musste eine rote Tischdecke her. Meine Mutter hatte noch weiße Platzsets aus Stoff, die wir gut dazu verwenden konnten. Ein paar silberen Dekosterne, einige Tannenäste, und die Kerzenleuchter, die ich mit den Tannenästen und kleinen Kugeln verziert habe – fertig ist die schlichte und festliche Tischdeko.

 

Tischdekoration

Tischdekoration

 

Tischdekoration

Tischdekoration

 

Tischdekoration

Tischdekoration

 

Tischdekoration

Tischdekoration

Weihnachtsdinner

Als Aperitiv gab es „Kir Royal“. Eigentlich gibt es das jedes Jahr vor dem Weihnachtsdinner. Dabei mischt man einfach etwas „Crème de Cassis“ (Likör aus schwarzen Johannsibeeeren) mit Sekt. Es schmeckt süßlich und eignet sich sehr gut als Aperitiv zu Weihnachten.

 

Zur Vorspeise gibt es immer etwas mit Lachs. Lachsröllchen hatten wir schon so oft, deshalb musste etwas Neues her. Hier habe ich mich von Pinterest inspirieren lassen und bin auf ein Rezept von www.stuttgartcooking.de gestoßen. Ich habe es aber etwas adaptiert. Wir hatten noch Mangold im Garten, deshalb gab’s Mangoldwaffeln mit Räucherlachs. Die dazugehörige Schnittlauchcreme ist sehr lecker und deshalb auch gut als Aufstrich zu gebrauchen!

 

Mangoldwaffeln mit Räucherlachs

Mangoldwaffeln mit Räucherlachs

 

Am längsten hat die Zubereitung der Hauptspeise gedauert, weil ich es schon am Vormittag des Vortags mariniert habe: Rehrücken mit Pommes Duchesse, Birnenspalten und Preiselbeeren. Als Inspiration nützte mir das Rezept von www.lecker.de: Rehrücken mit Rosenkohl, Birnenspalten und Preiselbeeren.  Da ich Rosenkohl nicht so gerne mag (im Garten hätten wir aber genug davon gehabt), habe ich mich für Pommes Duchesse („Herzoginkartoffeln“) entschieden.

 

Rehrücken mit Pommes Duchesse, Birnenspalten und Preiselbeeren

Rehrücken mit Pommes Duchesse, Birnenspalten und Preiselbeeren

 

Die Nachspeise habe ich in dem tollen Heft „Naturlust“ vom letzten Jahr gefunden: „Wallnuss-Gewürzküchlein mit Orangencreme“. Auch dieses Rezept habe ich aber etwas verändert, und zwar statt der Orangencreme mit einer Vanillecreme bzw. einem Vanilletopping, aus dem Kochbuch „130 Gramm Liebe“ von Renate Gruber (Cupcakes Wien). Es gab dann also Walnuss-Gewürzsterne mit Vanilletopping.

 

Walnuss-Gewürzsterne mit Vanilletopping

Walnuss-Gewürzsterne mit Vanilletopping

 

Zeitgleich zur Nachspeise habe ich meinen Liebsten einen Punsch serviert, den ich vor einigen Wochen bei einer lieben Freundin getrunken habe: Apfel-Rum-Punsch mit Zimt-Schlagobers-Haube.

 

Apfel-Rum-Punsch mit Zimt-Schlagobers-Haube

Apfel-Rum-Punsch mit Zimt-Schlagobers-Haube

 

Hier noch ein Foto von mir, glücklich darüber, dass es allen so gut geschmeckt hat 🙂 🙂

 

Mein glückliches Ich

Mein glückliches Ich

 

Es war mir wie jedes Jahr eine große Freude!